8.9.2019

Krack - Freundeskreis 2015

Zum Burger gibt es die Grande Cuvée Freundeskreis vom Sekthaus Krack aus Deidesheim aus dem Jahr 2015.

Normal würde ich Bier zum Burger trinken, war aber keins im Haus. Über wirre Assoziationsketten von Briochebun zu Briochenase ist die Wahl dann auf irgendwas mit Blubber drin gefallen. Und so ist es dann die Grande Cuvée Freundeskreis vom Sekthaus Krack geworden, die stand sowieso schon weit oben auf der mal probieren Liste. Aus dem Probierpaket des Weinguts waren schon andere Sekte im Glas und alles war wirklich gut. Hier jetzt die Spitze der Kollektion. Und um das auch gleich loszuwerden, ich finde das Design sehr gelungen. Der Sekt, eine Cuvée aus Spätburgunder und Chardonnay, ist 36 Monate auf der Hefe in der Flasche gereift. Das sind 3 volle Jahre, bevor der dann als Brut Nature, also ohne zusätzliche Süße, degorgiert wird.

Der Schaumwein riecht nach reifer Birne, hat tatsächlich eine leichte Briochenote, die ganz ehrlich aus dem Glas und nicht aus dem Backofen kommt, ist sehr frisch und irgendwie auch floral. Der Blubber fühlt sich beim trinken toll an, ist wirklich fein und wird unterstützt von einer schön eingebunden Säure, Zitrusfrucht, und schön voll ist der Sekt. Nur einen Tick länger könnte er sein, da schmeckt er so gut und ist dann doch eine Idee zu schnell verschwunden.

Das alles passt hervorragend zum Burger, die Säure und der Blubber zum Briochebun und dem rauchigem Bacon harmonieren exzellent, wer will da noch Bier trinken. Als kleine Randnotiz soll nicht vernachlässigt werden, dass die Flasche Sauvignon Blanc II von von Winning im Hintergrund mit leichten grünen Noten und jeder Menge Maracuja auch gut gepasst hat. Eigentlich überhaupt nicht meins, aber so zum Essen war das eine ganz solide Kombination.

Zurück zum Sekt: Wenn man bedenkt wie viel man bei Krack hier für 20 Euro ab Weingut im Glas hat, dann sollte man davon direkt eine Kiste in den Keller legen und mal schauen was einige Jahre damit anstellen. Das ist trinkig, macht richtig Spaß und bleibt trotzdem vielschichtig genug um nicht zu langweilen.

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